Findus' rote Cabane & Tisane bei Gertrude
Zum ersten Mal Paloma.
29.04.2025 14:57
Zum ersten Mal Paloma.
29.04.2025 14:06
Ich würde sagen, die Sache mit der Tarnung neben dem Försterstand hat ausgezeichnet geklappt - die Vögel hatten das Grün meines Tarps jedenfalls sehr gerne. Oder überhaupt nicht. Wie dem auch sei - des Morgens kennzeichnen weiße Flecken mein Dach. Viel davon wird der nächste Regen und der nach ihm kommende mit sich nehmen.
27.04.2025 12:38
Wieder sind es die Vögel, die mich wecken. Erst ein Auge langsam auf, dann das andere: und dann seh' ich, wie die Sonne aufgeht. Schaut mir direkt ins Gesicht.
26.04.2025 08:53
Mein Morgen beginnt so wunderbar sonnig. Eine Lichtung in Wald - im wortwahrsten Sinne. Es ist nur so, so wirklich kalt - überall, wo nicht mein Schlafsack ist, und so ist das, wenn sich die Gemütlichkeit einrichtet.
25.04.2025 11:59
Das ist ein ganz innen ruhendes Losgehen. Aus dem Bed and Breakfast in Phalsbourg, hochkoffeiniert spazier' ich erst einmal in die falsche Richtung. Aber die große, grobe direction stimmt. - Nancy entgegen.
23.04.2025 18:19
Oohhja. Das ist der Stoff, aus dem Geschichten gemacht sind. Stetiges Wasserplätschern, tiefbemooste Steine, schmale, schmale Pfade und zwischen all dem Regenduft, ich kann es spüren: da liegt noch was in der Luft.
23.04.2025 18:18
Wieder ein zufällig gemeinsames Loslaufen. Mir war wichtig, dass Maxime - mein Wandercompagnon morgens für sich entscheiden kann, ob er gemeinsam laufen möchte oder à soi-même, für sich. Denn ich habe genau das hier - meine Zeit mit mir. Jetzt, wo ich diesen Text hier schreibe, sind es drei Wochen, die ich unterwegs bin. Nicht ausschließlich alleine, denn immer wieder ist da jemand, aber drei Wochen Paloma à pied. Und ich kann nicht genau sagen, wie das passiert ist, aber ich bin angekommen, hier. - Vielleicht auch ein bisschen in mir.
21.04.2025 00:30
Angie, Lassa und ich frühstücken zusammen. Unser Refuge des Vogesen Clubs hat uns warm gehalten diese Nacht.
20.04.2025 23:59
Wenn ich an meinen Einkaufsmorgen in Niederbronn zurückdenke, kommt mir vor allem eins in den Sinn: Must be love von Niall Horan. Und während ich das hier schreibe - mit Kulischreiber auf Papier, ein paar letzte Löffel Schoko-Hafer Müsli verschmausend; Humus, Schokocreme und pfeifender Wind um mich, schleicht sich ein Lächeln auf mein Gesicht.
19.04.2025 16:37
Nur einmal holte der Wind nachts um eins einen meiner Heringe heraus. Die Tarp Konstruktion - mit Wanderstock und Baum flatterte gewaltig, aber sie hielt - hielt mich vor allem trocken, denn es regnete gut in dieser Nacht.
19.04.2025 12:58
Weißt du, wo ich jetzt gerade liege? Jetzt, wo ich - Tage, um Tage später - diesen Text hier schreibe. Von Poeten umgeben, liege ich hier in einer kleinen Hütte, schlafsackummantelt und von Regen umprasselt. Ein bisschen nach La petit pierre bin ich jetzt schon und morgen, spricht die Karte, ist Phalsbourg dran. - Oder mach' ich doch einen Abstecher nach Saverne? Beinahe fallen mir die Augen zu, aber ich mag dir noch ein bisschen was von meiner Reise erzählen.
15.04.2025 23:01
Meine Welt baut auf Zufälle, die ineinander fallen; einander halten. Und ich steh' irgendwie mittendrin - wie auf der Wegkreuzung des Moosdachhauses - und ich kanns gar nicht glauben. Tue es doch, denn mein Glauben ist die Wurzel allen Werdens.
12.04.2025 22:15
Tag 1(0). Eine Schildkröte zieht los.
11.04.2025 22:58
Morgen ist es nun endlich soweit. Heute ist Tag sieben meiner Reise, und morgen mündet nun - von Wissembourg aus startend - der Odenwald-Vogesen Weitwanderweg in die Vogesen!
10.04.2025 21:17
Tag sechs. Und wir wachen auf hinter heimelig klappernden Holztüren. Wir sind am Rhein. Vor den Toren Frankreichs, um mit der Vorfreude zu sprechen.
09.04.2025 12:11
Ich sitze, in meinen Schlafsack eingekuschelt in einem Büdchen des Rheinkiosks und schaue aus dem Fenster heraus auf den fast schwarz fließenden Rhein. Die Wirtschaft hat längst geschlossen, aber wir konnten mit dem Wirt telefonieren und er wünschte uns einfach Viel Spaß & eine gute Zeit. Ich schaue hinaus und wie es immer dunkler wird, sehe ich bald neben meiner eigenen Spiegelung immer weniger. Es ist gemütlich hier drin.
07.04.2025 14:22
Ruf dir den Berg vor dein inneres Auge; diesen riesigen. Denk ihn dir detailreich und groß. Der Kilimandscharo. Sein Bild verfolgt uns im bestmöglichen Sinn seit dem Morgen des 4. April und prägt den Tag bedeutend.
04.04.2025 22:08
Es gibt stille Nächte, die gibt es manchmal. Ich glaube, diese ist auch eine von ihnen. Wenn auch dann und wann einzelne Tiere verlauten lassen - wohl mehr unter einander als mir - dass sie da sind, bleibt alles dennoch still. Unbewegt irgendwie.
02.04.2025 23:35
"Der erste Kuss war Erdbeerbowle / und Spucke / ein Polaroid im Regen [...] das war die schönste Zeit, weil alles dort began." - Hundertmorgen mit Ulli am Saxophon an der "Possentslust" auf dem Rücken des Königsstuhls, eine Zudecke von Bosse. Unser Jetzt. Und noch begleitet uns die Sonne. Von Wänden dubliziert: tragen die Winde sie weiter, immer weiter, die Musik.
02.04.2025 10:35
Am Morgen des 1. April klingelte um 4:15 Uhr bei uns der Wecker. Von "Coffee" geweckt; der erste wahrhaftige sollte aber noch knappe drei Stunden auf uns warten. Gestartet sind wir auf der Neunkirchner Höhe - aus dem eigenen Tipi herausgeschlupft in der Früh nach einem Aufwärmungsfeuer.
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