"Menschen ohne Angst wissen nicht, wie man singt"
Seit heute Morgen um 10 ist mein Körper im Ausnahmezustand. Je länger es dauert, das Ausweichen, das Entweichen meines Körpers und allem, was mir jetzt guttäte, umso mehr entgleite ich mir. Warmes Wasser auf meinem Körper, ein offenes Fenster und der sich mit Pommes vermischende Geruch von Regen verhelfen mir zu Klarheit. Nicht, als wäre auch nur eine Sache gerade in meinem Kopf. Nichts geradlinig, nichts strukturiert. Seit heute Morgen um 10 hat das Innen-gefangen-Sein kriechend begonnen. Der Himmel zieht zu und ich denke an die Gewitter, die ich unterwegs erlebt habe. Denke an den 13. Juni des letzten Jahres. An den Sommer aus dem Jahr davor. Daran, dass die große grüne Wiese am Oberwaldhaus, ein Zuhause aus Grün und mehr Bunt als Menschen, seitdem jegliches Zuhausige für mich verloren hat.
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